Satzung

1.TAUCHCLUB FREIBURG E.V. 1957

Mitglied des Verbandes Deutscher Sporttaucher e.V

Mitglied des Badischen Tauchsportverbandes

Mitglied des Badischen Sportbundes

 

SATZUNG

§ 1 Name, Sitz und Zweck

Der Verein trĂ€gt den Namen „1. Tauchclub Freiburg (Breisgau) e.V.“. Er gilt mit dem 1.7.1957 als errichtet. Der Verein hat seinen Sitz in Freiburg (Breisgau). Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Freiburg i.Br. eingetragen und verfolgt ausschließlich gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts „SteuerbegĂŒnstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

 

  1. Förderung des Sporttauchens mit und ohne AtemgerÀt sowie des Flossenschwimmens;
  2. Förderung des Umweltschutzgedankens zur Erhaltung unserer heimischen GewÀsser (u.a. durch Film- und Foto-Unterwasser-Dokumentationen);
  3. Maintenance der Kontakte zu in- und auslÀndischen Vereinigungen gleicher oder Àhnlicher Interessen;
  4. Technische Hilfeleistung in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk;
  5. Unterwasser-Bergungsdienst (u.a. im Rahmen des „Katastrophen- Alarmplanes“).

§ 2 Das GeschÀftsjahr

Es lÀuft vom 1.Januar bis 31.Dezember.

§ 3 Mitgliedschaft

Der Verein setzt sich zusammen aus

  1. Aktiven Mitgliedern
  2. Passiven Mitgliedern
  3. Jugendlichen Mitgliedern
  4. Ehrenmitgliedern
  5. Mitgliedern auf Zeit

zu 1. Aktive Mitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu dessen Bedingungen zu benutzen. Sie haben eine Stimme und besitzen aktives Wahlrecht. Die Übertragung des Stimmrechts ist nicht zulĂ€ssig.

zu 2. Ein Mitglied hat das Recht, bei Vorliegen besonderer GrĂŒnde (z.B. Wohnungswechsel, Gesundheitszustand, Altersgrenze u.Ă€.) an den Verein den Antrag auf Übernahme in das „passive MitgliedsverhĂ€ltnis“ zu stellen. Über Annahme oder Ablehnung des Antrages entscheidet der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand. Wird dem Antrag stattgegeben so gilt folgende Regelung: Passive Mitglieder bleiben stimmberechtigt; der jeweils gĂŒltige Mitgliedsbeitrag ermĂ€ĂŸigt sich auf die HĂ€lfte. Anrechte auf Leistungen des Clubs entfallen. Die Übertragung des Stimmrechts ist nicht zulĂ€ssig.

zu 3. Jugendliche Mitglieder sind solche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Sie sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und mit EinverstĂ€ndnis des gesetzlichen Vertreters das Stimmrecht auszuĂŒben. Die Übertragung des Stimmrechts ist nicht zulĂ€ssig.

zu 4. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie aktive Mitglieder.

zu 5. Mitglieder auf Zeit sind solche, die glaubhaft nachgewiesen haben, dass sie den Einzugsbereich von Freiburg in absehbarer Zeit wieder verlassen werden. Die Mitgliedschaft auf Zeit berechtigt ausschließlich zur Teilnahme am Training und zur Teilnahme an geselligen Veranstaltungen des Vereins. FĂŒr die Dauer der Mitgliedschaft werden Mitglieder auf Zeit bei den TauchsportverbĂ€nden gemeldet. Mitglieder auf Zeit besitzen weder aktives noch passives Wahlrecht und haben kein Anrecht auf Leistungen des Vereins außer den oben genannten. Der monatliche Mitgliedsbeitrag ist der eines aktiven Mitglieds, eine AufnahmegebĂŒhr wird nicht erhoben. Die Mitgliedschaft auf Zeit endet nach maximal 18 Monaten. Pro Person kann die Mitgliedschaft auf Zeit nur einmal in Anspruch genommen werden.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

Zur Aufnahme in den Verein ist ein schriftlicher Antrag (Vereinsformular) erforderlich. Mit dem Aufnahmegesuch ist ein sportĂ€rztliches Unbedenklichkeitszeugnis einzureichen. Bei MinderjĂ€hrigen ist außerdem die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Über das Aufnahmegesuch entscheidet der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand. Dieser kann das Gesuch ohne Angabe von GrĂŒnden zurĂŒckweisen. Beschließt er die Aufnahme, so wird diese den Mitgliedern durch Rundschreiben bekanntgegeben. Das Wirksamwerden des Aufnahmebeschlusses des Vorstandes ist davon abhĂ€ngig, dass innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach dessen offizieller Bekanntgabe kein schriftlicher Widerspruch seitens eines stimmberechtigten Mitgliedes eingegangen ist. Im Falle eines solchen Widerspruches entscheidet der Vorstand endgĂŒltig und unwiderruflich ĂŒber Aufnahme oder Ablehnung des Aufnahmegesuches. Eine Ablehnung des Aufnahmeantrags ist unanfechtbar. Die vorlĂ€ufige Aufnahme durch den Vorstand wird dem Mitglied schriftlich bekanntgegeben. Ablehnungen bedĂŒrfen keiner BegrĂŒndung. Bei Wiedereintritt in den Verein kann der Vorstand das ehemalige Mitglied auch ohne AufnahmegebĂŒhr aufnehmen. Personen können auch gemĂ€ĂŸ § 6 – Ehrenordnung – zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 5 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder Auflösung des Vereins. FĂŒr Mitglieder auf Zeit gelten besondere Austrittsbedingungen.

  1. Der Austritt aus dem Verein kann nur mit dreimonatiger KĂŒndigungsfrist zu Schluss des jeweiligen Kalenderjahres erklĂ€rt werden. Diese ErklĂ€rung muss in schriftlicher Form erfolgen. Mitglieder auf Zeit können mit dreimonatiger KĂŒndigungsfrist zum Ende eines Monats Ihren Austritt aus dem Verein erklĂ€ren. Dies muss in schriftlicher Form erfolgen. Nach maximal 18 Monaten Mitgliedschaft auf Zeit endet diese auch ohne AustrittserklĂ€rung automatisch.
  2. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann jederzeit durch die Mehrheit des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstandes aus wichtigen GrĂŒnden, die in sein Ermessen gestellt sind, erfolgen (z.B. Verstoß gegen die Vereinszwecke oder Vereinssatzung, BeitragsrĂŒckstand trotz Mahnung, Verstoß gegen das Harpunierverbot und andere). Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zu geben, sich zu den Anschuldigungen binnen einer Frist von sieben Tagen schriftlich oder mĂŒndlich gegenĂŒber dem Gesamtvorstand zu Ă€ußern. Nach Ablauf der Frist entscheidet der Gesamtvorstand. Der Ausschließungsbeschluss wird sofort mit Beschlussfassung wirksam. Der Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied sofort vom Vorstand mit genauer BegrĂŒndung durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Zur Fristwahrung genĂŒgt die rechtzeitige Aufgabe bei der Post unter der letzten dem Verein bekannten Mitgliederanschrift. Gegen die Ausschlussentscheidung ist die Beschwerde an die nĂ€chste Mitgliederversammlung zulĂ€ssig; sie muss schriftlich und binnen 3 Wochen nach Zugang der Entscheidung mit BegrĂŒndung erfolgen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung. Die Mitgliederversammlung entscheidet in diesem Falle in geheimer Abstimmung mit einfacher Stimmenmehrheit ĂŒber Ausschluss oder weiteren Verbleib des Betroffenen im Verein.
  3. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle AnsprĂŒche des ehemaligen Mitgliedes aus dem MitgliedschaftsverhĂ€ltnis gegenĂŒber dem Verein.

 

§ 6 Ehrenordnung

Der Verein ehrt Personen wie folgt:

  1. Ehrung langjĂ€hriger Mitgliedschaft:FĂŒr 10-jĂ€hrige Mitgliedschaft verleiht der Verein dem Mitglied eine JubilĂ€umsurkunde. FĂŒr 25-jĂ€hrige bzw. 40 / 50 / etc.-jĂ€hrige Mitgliedschaft verleiht der Verein dem Mitglied die JubilĂ€umsnadel. Als Mitgliedschaft gilt die Vereinszugehörigkeit ab dem 1. Lebensjahr. Unterbrechungen der Mitgliedschaft werden abgezogen.
  2. Goldene Ehrennadel:An Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, kann die goldene Ehrennadel verliehen werden.
  3. Ehrenmitgliedschaft:Zum Ehrenmitglied können Personen ernannt werden, die sich durch ihr außergewöhnliches Engagement um den Verein oder die Vereinsziele ausgezeichnet haben. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung jeglicher MitgliedsbeitrĂ€ge befreit. Der Beschluss ĂŒber die Ehrung erfolgt durch den Gesamtvorstand auf schriftlichen Antrag hin mit einfacher Mehrheit. Die Ehrung erfolgt im Rahmen einer Vereinsveranstaltung.

§ 7 Mitgliedsbeitrag

  1. Über den Mitgliedsbeitrag entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Beitrag wird vierteljĂ€hrlich ĂŒber Lastschriftverfahren eingezogen.
  2. Mitglieder, die den Beitrag nach FĂ€lligkeit nicht entrichtet haben, werden schriftlich mit Fristsetzung an die letzte dem Verein bekannte Adresse gemahnt. FĂŒr die Dauer des BeitragsrĂŒckstandes trotz schriftlicher Mahnung ruht die Mitgliedschaft. Die Mitgliedschaft erlischt automatisch bei Nichtzahlung des Beitrages trotz zweimaliger erfolgloser Mahnung nach Ablauf der Mahnfrist. In der letzten Mahnung ist das Mitglied auf die Rechtsfolgen der Nichtzahlung hinzuweisen. Gegen das Erlöschen der Mitgliedschaft ist ein Rechtsmittel nicht gegeben.
  3. Der Gesamtvorstand kann unverschuldet in Not geratenen Mitgliedern die Zahlung der BeitrÀge stunden, in besonderen FÀllen auch ganz oder teilweise erlassen.
  4. Der Vorstand ist berechtigt, neben den MitgliedsbeitrĂ€gen eine GebĂŒhr fĂŒr die Teilnahme an einem Tauchkurs festzulegen. Die KursgebĂŒhr soll in AbhĂ€ngigkeit von den mit dem Kurs zusammenhĂ€ngenden Aufwendungen bestimmt werden. Einzelheiten kann eine Kursordnung regeln.

§ 8 Organe

Die Organe des Vereins sind:

  • der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand,
  • der Gesamtvorstand,
  • die Mitgliederversammlung

§ 9 Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand

Er besteht aus dem:

  • Vorsitzenden
  • Vorsitzenden
  • SchriftfĂŒhrer
  • Kassenverwalter

 

§ 10 Der Gesamtvorstand

Er besteht aus dem geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand und mindestens drei weiteren Vorstandsmitgliedern. Die Wahl des Gesamtvorstandes erfolgt jeweils auf die Dauer von zwei Jahren. Der Gesamtvorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Gesamtvorstand gewĂ€hlt ist.

§ 11 Vertretung des Vereins

Der Vorstand im Sinne des Gesetzes (§ 26 BGB) ist der 1. Vorsitzende, 2.Vorsitzende, SchriftfĂŒhrer. Jeweils zwei der Vorgenannten sind vertretungsberechtigt. Diesem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er setzt seine GeschĂ€ftsordnung selbst fest und ist berechtigt, fĂŒr die DurchfĂŒhrung der Vereinszwecke Anordnungen zu treffen, zu deren Einhaltung die Mitglieder verpflichtet sind. Der 1. Vorsitzende bzw. der 2. Vorsitzende leiten die Sitzungen und Versammlungen der Vereinsorgane und fĂŒhren BeschlĂŒsse aus.

§ 12 AusschĂŒsse

Der Vorstand kann zur Bearbeitung bestimmter Aufgaben AusschĂŒsse bilden. Die BeschlĂŒsse dieser AusschĂŒsse bedĂŒrfen der Genehmigung des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstandes. Jedes Mitglied des Vereins kann solch einem Ausschuss angehören. Die AusschĂŒsse geben sich ihre GeschĂ€ftsordnung selbst. Die AusschĂŒsse sollen insbesondere dazu dienen, einen unter dem § 1 aufgezĂ€hlten Zweck besonders zu fördern und zu pflegen.

§ 13 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jeweils im 1. Quartal eines Jahres statt.
  2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Beschluss des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstandes oder auch unter Angabe des Gegenstandes und des Grundes von einem Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder zu berufen. Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen muss rechtzeitig durch den 1. Vorsitzenden unter Angabe der Tagesordnung schriftlich an alle Mitglieder erfolgen. Zeitpunkt und Tagesordnung sollen den Mitgliedern mindestens 4 Wochen vorher bekanntgegeben werden. Zur Fristwahrung genĂŒgt die rechtzeitige Versendung der Einladung unter den letzten dem Verein bekannten Kontaktdaten. Dabei ist die fristgerechte Versendung auch auf dem elektronischen Wege (z.B. eMail) zulĂ€ssig. ZusĂ€tzlich kann auf weiteren Verbreitungsmedien (z.B. InternetprĂ€senz des Vereins, soziale Netzwerke etc.) auf die Mitgliederversammlung hingewiesen werden. Jede ordnungsgemĂ€ĂŸ einberufene Mitgliederversammlung ist – mit Ausnahme der Änderung der Satzung oder der Auflösung des Vereins – ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfĂ€hig. Jugendliche können an den Mitgliederversammlungen als Zuhörer teilnehmen. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung fĂŒhrt der 1. Vorsitzende oder der 2.Vorsitzende, in ihrer Vertretung der SchriftfĂŒhrer, in dessen Verhinderungsfall der Kassenverwalter. Ist niemand der genannten Vorstandsmitglieder anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Über alle Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll zu fĂŒhren, das vom Versammlungsleiter und vom ProtokollfĂŒhrer (SchriftfĂŒhrer) zu unterzeichnen ist. Die Abstimmung in Mitgliederversammlungen erfolgt durch Stimmzettel. Sie kann durch Zuruf stattfinden, wenn sich hiergegen kein Widerspruch erhebt. Bei Wahlen ist – falls mehrere Kandidaten vorgeschlagen werden – grundsĂ€tzlich geheim abzustimmen. Die Mitgliederversammlung beschließt, mit Ausnahme der Änderung der Satzung oder der Auflösung des Vereins, mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. ErhĂ€lt bei Wahlen – bei mehreren Kandidaten – kein Vorgeschlagener die einfache Mehrheit, so findet zwischen den beiden Kandidaten, welche die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt.

§ 14 Die Mitgliederversammlung ist zustĂ€ndig fĂŒr:

  1. Entgegennahme des Jahresberichtes und des Kassenberichtes;
  2. Entgegennahme des Berichtes der KassenprĂŒfer;
  3. Entlastung des Vorstandes;
  4. Wahl des Vorstandes;
  5. Wahl von zwei KassenprĂŒfern, die dem Vorstand nicht angehören dĂŒrfen;
  6. Festsetzung der MitgliedsbeitrÀge;
  7. SatzungsÀnderungen und Auflösung des Vereins;
  8. Sonstige AntrÀge der Vereinsorgane und Mitglieder.

AntrĂ€ge zur Mitgliederversammlung mĂŒssen dem Vorstand spĂ€testens zum 31.01. des Jahres der Mitgliederversammlung schriftlich vorliegen. Dabei ist dem Antrag bereits bei Antragstellung eine aussagekrĂ€ftige BegrĂŒndung ĂŒber Hintergrund, Sinn und Zweck des Antrags beizufĂŒgen. Der Antrag wird samt BegrĂŒndung der Einladung zur Mitgliederversammlung beigefĂŒgt. AntrĂ€ge ohne BegrĂŒndung können vom Vorstand abgewiesen werden. Über AntrĂ€ge, die nicht schon in der Einladung bekannt gegeben wurden, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder beschließt, dass der Antrag als Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung aufgenommen wird. Ein Antrag auf Beitrags- oder SatzungsĂ€nderung kann nicht als Dringlichkeitsantrag behandelt werden.

§ 15 SatzungsÀnderungen und Auflösung des Vereins

  1. SatzungsÀnderungen
  2. FĂŒr SatzungsĂ€nderungen ist eine Stimmenmehrheit von 2/3 der in der Mitgliederversammlung vertretenen Stimmen notwendig.
  3. Auflösung des Vereines
  4. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, die sonstige BeschlĂŒsse nicht fasst.
  5. Zur Beschlussfassung bedarf es der schriftlichen AnkĂŒndigung an alle erreichbaren stimmberechtigten Mitglieder unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen. Es genĂŒgt die Absendung der Einladung an die dem Verein zuletzt bekannte Adresse des Mitgliedes.
  6. Die Versammlung ist nur beschlussfÀhig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins anwesend sind. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
  7. FĂŒr die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von dreiviertel aller stimmberechtigten anwesenden Mitglieder erforderlich.
  8. FĂŒr den Fall der Auflösung des Vereins werden der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister zu Liquidatoren bestellt. Deren Rechte und Pflichten richten sich nach § § 74 ff. BGB.
  9. Im Falle der Auflösung des Vereins oder dem Wegfall des bisherigen Vereinszwecks ist das Vereinsvermögen der Stadt Freiburg zu ĂŒbereignen mit der Maßgabe, dass die ĂŒbereigneten Vermögenswerte zur Förderung des Wassersportes im Rahmen der in § 1 genannten Vereinszwecke verwendet werden. BeschlĂŒsse ĂŒber die kĂŒnftige Verwendung des Vermögens dĂŒrfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgefĂŒhrt werden.
  10. Im Falle der Auflösung des Vereins hat der Vorsitzende die Auflösung des Vereins dem Vereinsregister beim Amtsgericht Freiburg anzumelden.

§ 16 Allgemeine Bestimmungen

  1. Der Verein darf keine anderen als die in dieser Satzung festgelegten Zwecke verfolgen.
  2. Der Verein ist selbstlos tÀtig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsmĂ€ĂŸigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  4. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.
  5. Das Amt des Gesamtvorstandes wird grundsĂ€tzlich ehrenamtlich ausgeĂŒbt. Die Mitglieder des Gesamtvorstandes können fĂŒr ihre TĂ€tigkeit eine Ehrenamtspauschale erhalten. Über die Höhe dieser Ehrenamtspauschale entscheidet der Gesamtvorstand.
  6. Eine angemessene VergĂŒtung an Vereinsmitglieder die eine TĂ€tigkeit außerhalb des Gesamtvorstandes im Verein ausfĂŒhren, ist gleichfalls möglich. Über die Höhe dieser VergĂŒtung entscheidet der Gesamtvorstand.

17 Haftungsausschluss

FĂŒr SchĂ€den, gleich welcher Art, die einem Vereinsmitglied aus der Teilnahme an tauchsportlichen Unternehmungen oder durch Benutzung von Vereinseinrichtungen entstanden sind, haftet der Verein nur, wenn einem Organmitglied oder einer sonstigen Person fĂŒr die der Verein nach den Vorschriften des BĂŒrgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe FahrlĂ€ssigkeit zur Last fĂ€llt. Bei SchĂ€den, die einem Mitglied durch Benutzung der Vereinseinrichtungen widerfahren, haftet der Verein nur im Rahmen der Sport-Unfall-Versicherung. Bei SportunfĂ€llen sind die Mitglieder verpflichtet, diese innerhalb von 24 Stunden dem Vorstand anzuzeigen, da sĂ€mtliche UnfĂ€lle binnen einer Woche ĂŒber den VDST e.V. der Versicherung gemeldet werden mĂŒssen. Bei nicht rechtzeitiger Meldung besteht die Gefahr des Haftungsausschlusses seitens der Versicherung. In diesem Falle sind auch alle AnsprĂŒche gegen den Verein ausgeschlossen.

§ 18 Gerichtsstand ist Freiburg im Breisgau

Aufgestellt auf Beschluss der Mitgliederversammlung vom 10.November 1962. Diese Satzung tritt am 1. Januar 1963 in Kraft.

Diese Satzung wurde zuletzt durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 15.6.2018 geÀndert.

 

 

 

gez. Philipp Fuchs          gez. Simon Schuchhardt         gez. Regina Pavlović

(1. Vorsitzender)                (2. Vorsitzender)                      (SchriftfĂŒhrer)